Liz Lorenz-Wallacher
Dipl.Psych. Liz Lorenz-Wallacher
Aus- und Fortbildungen in Verhaltenstherapie, Gestalttherapie, Gesprächspsychotherapie, Körpertherapie, Provokativer Therapie mit Frank Farelly und seit 1980 in Hypnotherapie nach Milton Erickson hauptsächlich bei Jeff Zeig, Paul Carter, Steven & Carol Lankton, Steven Gilligan, Marc Lehrer, Deborah Ross und David Cheek.
Seit 25 Jahren Tätigkeit im Bereich Psychotherapie und Beratung, zunächst 10 Jahre in einer Erziehungs-, Ehe- und Lebensberatungsstelle mit Erwachsenen, Kindern, Jugendlichen und Familien. Danach Wechsel als Teamleiterin in eine neu gegründete Fachklinik für Psychosomatik und Verhaltensmedizin. Dort Entwicklung eines ressourcen- und lösungsorientierten hypnotherapeutischen stationären Konzeptes zur Behandlung sexuell traumatisierter PatientInnen, welches sie als Fortbildung seit Jahren bundesweit im Rahmen der M.E.G.-, der Verhaltenstherapie- und systemischen Therapie unterrichtet. 1991 Erwerb der Kassenzulassung und Niederlassung in eigener Praxis als Verhaltenstherapeutin und Hypnotherapeutin nach M. Erickson.. Seit dieser Zeit auch Tätigkeit als Supervisorin in psychiatrischen, kinderpsychiatrischen und psychosomatischen Kliniken und verschiedenen sozialen Einrichtungen der Jugend- und Familienhilfe.
Seit 1994 anerkannte Ausbilderin und Supervisorin der M.E.G. und als solche mit Fortbildungsseminaren im In- und europäischen Ausland tätig ( Polen, Luxembourg, Schweiz, demnächst Österreich) Aufbau und Leitung des neu gegründeten Milton Erickson Instituts Saarbrücken. Seit 1996 Dozentin im Bereich der staatlichen Ausbildung von Verhaltenstherapeuten/innen im IVV der Klinik Berus sowie Gastdozentin bei der SGST, der saarländische Gesellschaft für systemische Therapie.
Seit 1996 als 2. Vorsitzende im Vorstand der M.E.G.
Sie leitet seit Jahren eine komplette Seminar-Reihe zum Thema „Selbsthypnose, Selbstmanagement: Erfolg und persönliche Entwicklung“ am Saarbrücker MEI.
Homepage: www.meg-saarbruecken.de
Workshop:
1) Selbsthypnose, Selbstmanagement und Biografiearbeit: Im „Fluß des Lebens“ – Standort und Ziele
Schon in der alten griechischen Kultur ging man davon aus, dass sich unsere Biografie entlang bestimmter Rhythmen und Themen als Koordinaten entfaltet und dabei nach und nach ihre ganz individuelle, besondere Gestalt entwickelt. In diesem Workshop können die TeilnehmerInnen lernen, ihre eigene Biografie im Hinblick auf solche ganz bestimmten wiederkehrende Muster, „rote Fäden“ oder zentrale Themen zu betrachten. Krisenhafte Zuspitzungen „gordische Knoten-Situationen“, insbesondere in biografischen Übergangsphasen des Lebens werden als Entwicklungschancen wahrgenommen, welche immer auch das Potential zu Wachstum und Reifung bieten und damit als wichtige Ressourcen dienen können. Diese persönliche Standortbestimmung dient als Ausgangspunkt um sich selbst sinnvolle kurz- und längerfristige Ziele zu setzen.
Selbsthypnose und unterstützende geleitete Trancen ermöglichen dabei eine Erweiterung und Vertiefung der Selbstreflexion im Sinne einer Standortbestimmung. Darüber hinaus ist das Ziel aber auch, mit Selbsthypnose wieder Zugang zu unbewussten Ressourcen und vergessenen Fähigkeiten zu finden und sich diese für bestimmte Situationen wieder zugänglich zu machen.
Ziele/Lernziele:
- Standortbestimmung im eigenen Leben und Exploration der „roten Fäden“ und wichtigen Themen der eigenen Biografie mit Selbsthypnose und geleiteten Trancen.
- Erkennen und Formulieren von wichtigen Zielen, die sich aus der Biografiereflexion ergeben.
- Entdecken biografischer Ressourcen und Nutzbarmachung für das Erreichen dieser Ziele
Vortrag:
1) Selbsthypnose und Biografiearbeit: Auf den Spuren biografischer Gestaltungskräfte und wie man aus dem Stroh biografischer Erschütterungen Gold spinnt.
Die meisten Menschen geraten in ihrem Leben irgendwann, vor allem aber an kritischen biografischen Übergangspunkten in scheinbar ausweglose Situationen. Im Vortrag werden die
Chancen beleuchtet, gerade in solchen Momenten zu ungewöhnlichen Lösungen auf einer
neuen Ebene zu kommen und „wie von selbst“ alte rigide Denk- und Handlungsmuster zugunsten
neuer Möglichkeiten zu erweitern.