Reinhold Bartl
Dr. Reinhold Bartl (Innsbruck, A)
Psychologe, Hypno-Systemischer Berater, Coach, Supervisor, Trainer, Team- und Organisationsberater, Leiter Milton Erickson Institut Innsbruck, Fußball-Lizenztrainer.
Reinhold Bartl beschäftigt sich in seiner beratenden Tätigkeit insbesondere mit Menschen mit hoher Leistungs- und Kompetenzorientierung.
Er berät als Coach Führungskräfte und MitarbeiterInnen in Unternehmen in Fragen von optimaler Leistungsfähigkeit und dem Erhalt von psychischem und körperlichem Wohlbefinden.
Schwerpunkt in der Zusammenarbeit ist dabei die optimale Balance von Kompetenzbewusstsein, Sinnstiftung in beruflichen und privaten Lebenswelten sowie der Förderung von Kreativität, mentaler Flexibilität und körperlicher Gesundheit.
Reinhold Bartl arbeitet neben seiner beratenden Tätigkeit mit Hochleistungs-SportlerInnen im Bereich von Leistungsoptimierung und mentaler Regeneration und Rehabilitation.
Die kompetenz- und ergebnisfokussierende Zusammenarbeit mit Teams und (Teil-) Organisationen stellt einen weiteren Arbeitsschwerpunkt dar.
Reinhold Bartl war einer der eingeladenen Referenten bei unserem Pilotprojekt Mentales Training/Sporthypnose im polnischen Kloster Wigry Winter 2004. Seine einfühlsamen und kreativen Live-Demonstrationen mit Spitzensportlern haben uns damals sehr beeindruckt.
Homepage
www.reinhold-bartl.at
Workshops:
1) „Hub-Raum“ – Über die Bedeutung von imaginiertem Raum-Erleben zum Erbringen von (Hoch-) Leistung.
Das subjektive Erleben von (Bewegungs-) Raum scheint für das Erbringen von optimalen Leistungen, sowohl auf körperlicher als auch auf psychischer Ebene, von besonderer Bedeutung zu sein. Der Zugang zu vorhandenen Leistungskompetenzen sowie zur Entwicklung von Flow-Zuständen sind mit der aktiven Gestaltung von imaginiertem Raumerleben unmittelbar verknüpft. Wird diese Gestaltungsmöglichkeit eingeschränkt oder massiv behindert, wie dies bei sportlichen Wettkämpfen und/oder als Wettkampf erlebten Leistungssituationen häufig der Fall ist, geht der Kontakt zu vorhandenen Kompetenzen rasch verloren und weniger flexible „Notprogramme“ werden auf unwillkürlicher Ebene aktiviert.
In dem Workshop wird gezeigt, wie imaginative Prozesse systematische dazu genutzt werden können, das subjektive Raumerleben einerseits optimal aufzubauen und andererseits auch unter massiven Druck- und Leitungsbedingungen zu erhalten. Die Nutzung dieser Methoden für die leistungsförderliche Zusammenarbeit mit (Hoch-)LeistungssportlerInnen, ManagerInnen und KünstlerInnen wird anhand von Beispielen aus der praktischen Arbeit des Referenten dargestellt.
Ziele/Lernziele:
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Den TeilnehmerInnen werden die Grundannahmen über den Zusammenhang von imaginiertem Raum-erleben und zieldienlichen Kompetenzfokussierungen vermittelt.
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Die TeilnehmerInnen lernen einige Konzepte und Methoden aus dem hypno-systemischen Ansatz kennen, die zur optimalen Gestaltung von „Bewegungs-Räumen“ für hochspezifische Leistungs-herausforderungen hilfreich sind.
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Wenn von den TeilnehmerInnen gewünscht, wird eine Demonstration bzw. Übungen der TeilnehmerIn-nen die Umsetzung in die praktische Arbeit unterstützen.
2) „Zieldienliche Zeitspiele“ – über den leistungsförderlichen Umgang mit pro- und regressiven Zeiterfahrungen in „Bedrängnisberufen“.
Der menschliche Körper lebt zwar immer in der Gegenwart, psychische Prozesse sind aber sehr häufig mit „Zeitreisen“ beschäftigt, in denen ständig (und manchmal auch spielerisch) Kontakte zu ehemaligen und zukünftig-erwarteten Erfahrungen hergestellt werden.
Für diese sehr schnellen und hochspezifischen Such- und Hochrechnungsprozesse sind vor allem unwillkürlich-intuitive Abläufe verantwortlich. Nur sie gewährleisten, dass aus dem enormen Pool menschlicher Erfahrungen zu jedem Lebenszeitpunkt flexibel, schnell und möglichst ökonomisch Orientierungshilfen aus der Vergangenheit für die gegenwärtigen Aufgaben zur Verfügung stehen.
Die Kunst für das Erbringen von (Hoch-)Leistungen besteht nun darin, dass in diesen mentalen Zeitreisen diejenigen hochspezifischen Pools gesucht und gefunden werden, die möglichst zieldienliche Kompetenzen für das optimale Erbringen der gewünschten Leistung in der momentan-einzigartigen Lebenssituation enthalten.
Ansätze der erickschonschen Hypnotherapie bieten nun eine Reihe von Möglichkeiten, auf die Zieldienlichkeit dieser an und für sich unwillkürlich-intuitiven Prozesse systematisch Einfluss zu nehmen. Damit kann das Vertrauen in die unwillkürlichen Abläufe unterstützt werden und mentales Training zu einem zieldienlichen Zeitspiel werden.
In dem Workshop werden einige methodischen Möglichkeiten dazu in ihrer Anwendung auf Leistungssport, mentales Training und Coaching vorgestellt.
Ziele/Lernziele:
- Die TeilnehmerInnen beschäftigen sich mit der Bedeutung von aktiv-unwillkürlichen Auswahlprozessen aus gegenwärtigen, zukünftigen und vergangenen Erfahrungspools
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Die TeilnehmerInnen lernen einige hypno-systemische Möglichkeiten des spielerischen Umgangs mit Zeiterfahrung in der Gestaltung von Leistungssituationen sowie dem Aufbau von Zielen, Visionen und Karriere-Vorstellungen kennen
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Eigene Erfahrungen des Referenten im Bereich der Zusammenarbeit mit mentalen Trainingsaufträgen und kleine Übungen der TeilnehmerInnen zum Workshop-Thema unterstützen den Praxistransfer.
3) Einführung in Mentales Stärken
„Mentales Training“ ist in der Zwischenzeit zu einem marktgängigen und bunten Begriff geworden. Er steht am ehesten für eine Fülle von (sehr unterschiedlichen) Methoden und Konzepten, die Menschen dabei unterstützen, selbstinduzierte imaginative Prozesse von optimaler Leistung und Kompetenzbewusstsein in „High-Level-Berufen“ systematische zu fördern und herzustellen.
Die Methoden stellen wirksame und kreative Möglichkeiten dar, das mentale Leistungspotenzial von Menschen zu erweitern sowie Freude an und Sinn für Leistung und Erfolg zu fördern.
In dem Workshop werden auf dem Hintergrund der Prämissen des Ericksonschen Ansatzes einige Grundlagen sowie einführende Methoden und Konzepte in diesen Aufgabenfeldern dargestellt und anhand von Praxisbeispielen erläutert.
Mögliche Inhalte des Workshops werden daher sein (Auswahl):
- Grundannahmen des Ericksonschen Ansatzes zur Förderung von Kompetenzbewusstsein und optimaler Leistungsorientierung
- Mentale Trainingsformen für leistungsspezifische Herausforderungen bei punktuellen „Prüfungen“ wie Wettkämpfen, Auftritten und anderen „einmaligen“ Chancen
- Hypnotherapeutische Zugänge zum Umgang mit leistungsspezifischen Problemen wie "Prüfungsangst“, Wettkampfversagen, Motivationsproblemen, Formtief.
- Optimale Leistungszustände als „Flow-Erlebnis“
- Seelische Leitbilder von Leistungsbereitschaft, Höchstleistung und Erfolg
Ziele/Lernziele:
- Die TeilnehmerInnen beschäftigen sich mit den konzeptuellen Grundlagen und Methoden des Ericksonschen Ansatzes zur Förderung von imaginativen Prozessen für optimale Leistung und Kompetenzbewusstsein in „High-Level-Berufen“.
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Die TeilnehmerInnen beschäftigen sich mit einigen ausgewählten Anwendungsmöglichkeiten Mentalen Trainings auf typische Aufgabenstellungen aus der Praxis (siehe Workshop-Inhalte)
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Darstellung von Praxisbeispielen des Referenten sowie (wenn gewünscht) kleine Übungen der TeilnehmerInnen zum Workshop-Thema unterstützen den Praxistransfer.
Vortrag:
1) Gehirnforschung, Psychologie, Leistungsorientierung und Coaching